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BeitragVerfasst: 28.11.2014, 16:04 
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Constable
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Registriert: 08.07.2005
Beiträge: 36
Hallo zusammen

Bislang lief mein IP-Cop hinter einem Zyxel DSL-Modem und fungiert als PPPOE-Einwahl und natürlich auch DHCP-Server. Der IP-Cop hängt an einem Switch (im Keller, früher war dort noch ein Server dran), der im Wohnzimmer mit einem zweiten Switch verbunden ist, von welchem dann die Clients und ein LAN-Drucker abgehen. WLAN brauche ich keines. Dann habe ich ein DECT-Telefon auf analoger Basis (bislang, es ist aber auch VOIP-fähig), bislang auch so über die Kupferleitung angeschlossen und nicht im Netz integriert.

Nun hat mein Provider ein günstigeres Angebot gemacht und sendete mir eine Fritzbox 7390. Dummerweise wird nun der normale analoge Telefonanschluss abgeschaltet, mein Funktelefon kann ich dann nur noch an der Fritzbox betreiben, wo dann die Telefongespräche über VOIP laufen.

Nun die Frage: Ich möchte weiterhin IP-Cop die PPPOE-Einwahl machen lassen, sowie auch die Routerfunktion. Schön wäre es natürlich, wenn ich die Fritzbox als Modem verwenden könnte, anstelle meines alten Zyxel-Modems, das etwas in die Jahre gekommen ist und erfahrungsgemäss zu Störungen neigt. Nun ist die Frage, ob ich dann mein Telefon trotzdem über die Fritzbox laufen lassen kann, auch wenn die Fritzbox sozusagen als Bridge läuft. Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit, mit einer speziellen Erweiterungskarte, mein Telefon direkt an den IP-Cop zu hängen? Dann müsste die Karte sozusagen die analogen Signale in VOIP umwandeln können... oder eben doch nicht, wenn mein Telefon ja VOIP-fähig ist? Könnte ich es dann ev. einfach nur an den Switch hängen? Ich blick da nicht ganz durch. Hoffe, jemand kann etwas Licht ins Dunkel bringen. Gibt es für IP-Cop eigentlich Add-ons, um z.B. eben ein Webinterface für die Telefonie zu bieten, so wie das die Fritzbox hat (z.B. Rufnummernsperre etc.)?

Vielen Dank und Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 29.11.2014, 14:54 
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Beiträge: 22218
Frage Deinen Provider ob das in Verbindung mit dem Billigangebot möglich ist.
Doppeltes NAT ist die unschöne Alternative.


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BeitragVerfasst: 29.11.2014, 16:38 
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Constable
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Constable

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Beiträge: 36
Meinst du mit doppeltem NAT, dass IP-Cop erst nach der Fritzbox kommt und die Fritzbox PPPOE macht?


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BeitragVerfasst: 29.11.2014, 17:12 
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Jupps.


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BeitragVerfasst: 29.11.2014, 18:09 
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Constable
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Constable

Registriert: 08.07.2005
Beiträge: 36
Ja, das möchte ich auf jeden Fall verhindern. Diese Dödeln hier in der Schweiz schalten nach Aboänderungen seit einiger Zeit immer auf VOIP um und man kann die normale Analogleitung nicht mehr benutzen. Die wollen sogar ab 2018 alle Kunden umgestellt haben, ob man nun will oder nicht. Bei einem Strom- oder Routerausfall sieht bzw. spricht man dann in die Röhre.

Am liebsten würde ich die Fritzbox nur als Modem brauchen und, wenn schon denn schon, mein Telefon irgendwie direkt an IP-Cop bzw. ins Netz einbinden, direkt an den Switch. Aber ich kenn mich ehrlich gesagt da zu wenig aus, was möglich ist mit IP-Cop und was nicht oder welche anderen Lösungen es noch gäbe.


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BeitragVerfasst: 29.11.2014, 20:54 
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Beiträge: 598
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Bekommst du im Zuge der Umstellung auf VOIP DSL nach Annex-J oder bleibt es bei Annex-B ? Wenn letzteres der Fall ist, kannst du dein bisheriges Zyxel als Modem nutzen und die Fritz z.B. in Ornage hängen und so konfigurieren, dass es über den Cop und den LAN-Anschuss ins Netz geht (zumindest in der Theorie. Bei meiner Fritz habe ich diese Möglichkeit in den Einstellungen gesehen, aber noch nicht getestet).

Andere Möglichkeit ist, dass deine DECT-Basis IP-Fähig ist (was du erwähnst, glaubs es aber wohl nicht ganz ;) ). Dann kannst du entweder dein Zyxel weiternutzen oder die Fritzbox als Modem. Und nur die DECT-Basis per LAN in Orange (ist optimal, anonsten tut auch grün oder blau) an den Cop hängen. Das wäre z.B. mit der Gigaset 430IP so machbar.

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BeitragVerfasst: 29.11.2014, 22:27 
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Constable

Registriert: 08.07.2005
Beiträge: 36
Hallo Nukelodeon

Doch, meine DECT-Basis ist IP-fähig (Siemens C470IP). Hab das Telefon schon länger und extra gekauft, dass ich ev. mal SIP nutzen könnte. Also wenn ich die Basis an mein Netz hänge, hat es auch bis jetzt schon den Anrufername angezeigt (aus dem Internet), auch ohne dass ich über SIP telefoniert habe. Somit sollte es also genau so gehen, wie du sagst... wär natürlich super ;-) Aber geht das dann über meinen Provider oder muss ich dann einen anderen SIP-Dienst mit entsprechend auch anderer Rufnummer verwenden?

Ach ja, ich war bis jetzt Annex-A, also kein ISDN. Wie das nachher aussieht, wurde mir noch nicht mitgeteilt, werde ich dann mal abklären.

Und noch ne Frage: Gibt's denn in IP-Cop, wenn das DECT-Telefon direkt im LAN ist, auch eine Möglichkeit um z.B. gewisse Nummern zu sperren etc.? So ne Art Add-on?

Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 30.11.2014, 21:16 
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Hallo sovebamse,

du wirst dir vielleicht von deinem Provider Zugangsdaten für die SIP-Telefonie geben lassen müssen (bei der Dt. Telekom muss man z.B. nur anonymous@t-online.de nehmen, und die Rufnummer an der entsprechenden Stelle eintragen, der Rest wird wohl über die IP zugewiesen). Alle Rufnummernsperren, Umleitungen etc. werden dann bei dir aber lokal in der Gigaset-Basis oder Online beim Provider eingestellt. (Bei der Telekom kann man z.B. im Kundencenter Umleitungen, Anrufsperren und allen anderen möglichen Kram einstellen).
Ist ja im Grunde genommen jetzt alles wie Email mit der IP-Telefonie. Deine Basis ist wie Outlook und die Einstellungen beim Provider wie Webmailer.

Beim Cop wirst du wohl eine Portweiterleitung auf die Gigasetbasis brauchen, müsste ein UDP-Port sein, habs jetzt nicht im Kopf, welcher das genau ist, könnte auch providerabhängig sein. Googel das einfach :)

Gruß

Nuke

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BeitragVerfasst: 01.12.2014, 20:25 
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Okay, aber nun ist die Frage noch nicht beantwortet, ob es keine Plug-Ins / Add-Ons für IP-Cop oder andere Lösungen gäbe, um über ein GUI Einstellungen zur VOIP-Telefonie machen zu können, z.B. Rufnummernsperre...

Ob ich die SIP-Zugangsdaten kriege, da werde ich ev. noch Probleme haben.


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BeitragVerfasst: 01.12.2014, 21:01 
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sovebamse hat geschrieben:
... ob es keine Plug-Ins / Add-Ons für IP-Cop oder andere Lösungen gäbe...
Nein. Weil IPCop eine Firewall ist.

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Gruß edelweis

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BeitragVerfasst: 01.12.2014, 22:38 
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sovebamse hat geschrieben:
Okay, aber nun ist die Frage noch nicht beantwortet, ob es keine Plug-Ins / Add-Ons für IP-Cop oder andere Lösungen gäbe, um über ein GUI Einstellungen zur VOIP-Telefonie machen zu können, z.B. Rufnummernsperre

Ganz ehrlich: wenn du es über die Provider-Webseite machst oder über eine theoretische GUI aufm Cop, macht von der Bedienung her wahrscheinlich keinen großen Unterschied. Letzteres gefährdet aber die Sicherheit deiner Firewall, deswegen wird das keiner schreiben/supporten wollen.

sovebamse hat geschrieben:
Ob ich die SIP-Zugangsdaten kriege, da werde ich ev. noch Probleme haben
Das dürfte eher weniger ein Problem werden. Die Provider müssen es ermöglichen, mit beliebiger Hardware sich einloggen zu können.

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BeitragVerfasst: 02.12.2014, 00:02 
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Constable
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Constable

Registriert: 08.07.2005
Beiträge: 36
Hab einfach in Foren gelesen, dass sich zumindest vor nicht allzu langer Zeit hier in der Schweiz ein Provider nicht dazu überreden liess, die Daten Preis zu geben... angeblich fanden sich entsprechende Angaben allerdings auf der Webseite. Naja, ich werd's dann ja sehen.

Das andere leuchtet mir ein... auf dem Cop läuft eben nur der Cop. Hab nun herausgefunden bzw. mich wieder erinnert, dass es ja z.B. Asterisk o. Ä. gibt. Sprich: das wäre dann in Orange oder Blau ein zusätzlicher Server nur für die Telefonie.


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BeitragVerfasst: 07.12.2014, 19:09 
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Beiträge: 74
ich wurde auch vor kurzem zwangsumgestellt. Ich betreibe (schon lange) eine Fritz!Box 3370 als VDSL-Modem vor dem IPCop, wegen der Umstellung habe ich mir zusätzlich eine Fritz!Box 7390 für Telefonie zugelegt.

Laut AVM-Hotline kann die Fritz!Box im reinen Modembetrieb nicht für Telefonie genutzt werden, daher 2 Fritze. Die 7390 kann in einen Modus umgestellt werden, wo sie via LAN 1 am internen Netz hinter dem IPCop hängt:

http://avm.de/nc/service/fritzbox/fritz ... ox-nutzen/

Wichtig ist, sich hier genau an die Anleitung zu halten, da es in den Dropdowns 2 sehr ähnlich klingende Einstellungen gibt, im einen Fall (der in der o.g. Anleitung nicht beschrieben ist) kann man dann aber vom internen Netz nicht mehr auf die Fritz!Box zugreifen (nur noch über die LAN-Buchsen der Box selbst).

Ich betreibe die 7390 seit knapp 2 Monaten als IP-ISDN-Umwandler, weil ich so an meiner sonstigen Verkabelung (Server mit ISDN-Karte, Fax-Gerät, DECT-Telefone an ISDN-Anlage) nichts verändern mußte. Firewall-Regeln etc. mußte ich nicht verändern.


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